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Reden, Zuhören, Begreifen - das sind die Eckpfeiler des Patientengesprächs. In heller gemütlicher Atmosphäre erörtern wir Ihre aktuelle und vergangene Situation. Diese Anamnese ist mit entsprechender körperlicher Untersuchung die Grundlage für eine treffende Diagnostik und erfolgreiche Behandlung. Nach der Auswertung des Fragebogens, der Information über Ihre Körperfunktionen, Krankheiten und jetzigen Beschwerden enthält, werden Sie je nach Krankheitsbild einer Untersuchung unterzogen. Es werden Funktionseinschränkungen der Gelenke und Muskeln auf Verspannungen untersucht, Blutdruck gemessen, die Lunge abgehört, der Unterbauch abgetastet. Mitgebrachte Krankenunterlagen mit Ihnen besprochen. Zungendiagnose: Der Behandler schließt aus Form, Farbe und
Beschaffenheit der Zunge (rot? geschwollen? mit Zahnabdrücken? Risse?) und Art und Farbe des
Zungenbelags auf die Erkrankung. Bestimmte Areale auf der Zungenoberfläche sind
bestimmten Organen zugeordnet. Die Diagnosen fallen individueller aus
Ein Beispiel für eine
TCM-Diagnose: Zwei Patienten haben Migräne. Schulmediziner würden den beiden
Patienten wahrscheinlich ein Mittel gegen Migräne verschreiben. Für den Arzt,
der nach TCM arbeitet, sieht der Fall jedoch anders aus, er schaut sich die
Patienten auch nach anderen Gesichtspunkten an. So hat zum Beispiel der eine
Patient einen dünnen Puls und eine blasse Zunge. Die andere Patientin dagegen
hat einen sehr kräftigen Puls und eine rote Zunge mit einem gelben Belag. Auch
die Ernährungsgewohnheiten der beiden unterscheiden sich. Daher sieht die
chinesische Medizin für die beiden unterschiedliche Behandlungsweisen vor, zum
Beispiel Akupunktur an unterschiedlichen Stellen. |
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