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Impressum     

  

Reden, Zuhören, Begreifen - das sind die Eckpfeiler des Patientengesprächs. In heller gemütlicher Atmosphäre erörtern wir Ihre aktuelle und vergangene Situation. Diese Anamnese ist mit entsprechender körperlicher Untersuchung die Grundlage für eine treffende Diagnostik und erfolgreiche Behandlung.

Nach der Auswertung des Fragebogens, der Information über Ihre Körperfunktionen, Krankheiten und jetzigen Beschwerden enthält, werden Sie je nach Krankheitsbild einer Untersuchung unterzogen. Es werden Funktionseinschränkungen der Gelenke und Muskeln auf Verspannungen untersucht, Blutdruck gemessen, die Lunge abgehört, der Unterbauch abgetastet. Mitgebrachte Krankenunterlagen mit Ihnen besprochen.

Zungendiagnose: Der Behandler schließt aus Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge (rot? geschwollen? mit Zahnabdrücken? Risse?) und Art und Farbe des Zungenbelags auf die Erkrankung. Bestimmte Areale auf der Zungenoberfläche sind bestimmten Organen zugeordnet.

Pulsdiagnose: Mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger fühlt der Behandler an drei verschiedenen Stellen des Handgelenks den Puls. Dabei ist nicht nach schulmedizinischen Normen entscheidend, ob der Puls zu hoch oder zu niedrig ist. Die TCM kennt 32 unterschiedliche Pulsqualitäten (holpernd, fein, oberflächlich, unregelmäßig, etc.). So erfährt der Therapeut, wo im Körper des Patienten Energieüber- oder -unterschuss besteht und kann seine Behandlungsmethode entsprechend einsetzen.

Die Diagnosen fallen individueller aus

Ein Beispiel für eine TCM-Diagnose: Zwei Patienten haben Migräne. Schulmediziner würden den beiden Patienten wahrscheinlich ein Mittel gegen Migräne verschreiben. Für den Arzt, der nach TCM arbeitet, sieht der Fall jedoch anders aus, er schaut sich die Patienten auch nach anderen Gesichtspunkten an. So hat zum Beispiel der eine Patient einen dünnen Puls und eine blasse Zunge. Die andere Patientin dagegen hat einen sehr kräftigen Puls und eine rote Zunge mit einem gelben Belag. Auch die Ernährungsgewohnheiten der beiden unterscheiden sich. Daher sieht die chinesische Medizin für die beiden unterschiedliche Behandlungsweisen vor, zum Beispiel Akupunktur an unterschiedlichen Stellen.
 

                                                               Alle Seiten sind © von Julia Busching, 2004-2010